Heilpraktikerschule Josef Angerer
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 Ereignisse

23.2.2015

Eine Überraschung sollte es werden, und das ist gelungen.
 

Daniela Wertheim, ehemalige Schülerin unserer Heilpraktikerschule Josef Angerer, wollte sich bedanken.

Für die schöne Zeit bei uns und für die Möglichkeit, ihre Bilder bei den Tagungen des Heilpraktikerverbandes ausstellen zu dürfen.

Ihr Geschenk: das Logo unseres Verbandes, hergestellt aus hunderten kleiner Bergkristalle.
Im Beisein der versammelten JAS-Schüler überreichte sie das eindrucksvolle Werk unserer "Chefin" Ursula Hilpert-Mühlig, die sichtlich gerührt war.

Auch die Zeit an der JAS hat für Daniela Wertheim dazu beigetragen, ihre spirituellen Fähigkeiten weiter zu verfolgen, die sie nun sehr kreativ in symbolhaften Bildern umsetzt.
Mehr davon auf www.flame13.de

 
Ein Haus für Bayerns Heilpraktiker und Heilpraktikerinnen
 

Mit der Überschrift „Endlich im eigenen Haus!“ hatten der Vorstand DonaukanalUrsula Hilpert-Mühlig und Ingo Kuhlmann und die Schulleiterin Marita Schirrmacher zur Eröffnung der grundlegend neu gestalteten Räume im Rückgebäude der Baumkirchner Straße 20 im aufstrebenden Osten der Landeshauptstadt München geladen. Und auch jene, welche die Geschichte dieser bis dahin etwas distanziert „Anwesen“ genannten verbandseigenen Immobilie und den damit verbundenen Leidensweg zahlreicher Vorstände des Verbandes bisher nur aus gehöriger Distanz verfolgt hatten, spürten, welche aufgestauten Emotionen des Vorstandes und der Leiterin der Josef-Angerer-Berufsfachschule einer wohltuenden Befriedigung wichen. Aus einer durch den Vormieter, einem Unternehmensberater, heruntergewirtschafteten Kapitalanlage des Verbandes wurde nach schwierigsten Verhandlungen mit den Miteigentümern des in der Rechtsform einer Eigentumsanlage geführten Hauses, den Genehmigungsbehörden Münchens und zehn planungs- und arbeitsintensiven Monaten sowie einer logistisch ausgefeilten Umzugsaktion aus der (glücklicherweise nicht allzu weit entfernten) Neumarkter Straße ein Schmuckkästchen – jetzt schon heimelig „Zuhause“ genannt –, in dem architektonisch maßgeschneidert die Belange (und auch die Erfordernisse) der Geschäftsstelle des Heilpraktikerverbandes Bayern, der Heilpraktiker-Berufsfachschule Josef Angerer sowie der Heilpraktiker Akademie Bayern umgesetzt werden konnten und somit optimale Arbeits- und Lehrbedingungen bieten.


Wir ziehen um!
   
Das Team
Labor
Büro


Nachdem Anfang September die Geschäftsstelle ihre Arbeit aufnehmen und die Schule nach Ende der bayerischen Schulferien am 15. September mit dem Unterricht beginnen konnte, fand am 28.November 2008 die Einweihung des neuen Domizils statt. Neben den Schülerinnen und Schülern sowie dem Lehrerkollegium nahmen auch frühere Vorstandsmitglieder des Verbandes, Gerhard Glas, Franz X. Kohl, Ernst Weidinger, Dieter Grabow, Uwe Sieber sowie Peter A. Zizmann, der Präsident des FDH-Bundesverbandes, teil. Nach der Begrüßung berichtete Ursula Hilpert-Mühlig über die wechselhafte Geschichte des Verbandes – vom Zwangsverband im Nationalsozialismus bis zur demokratisch organisierten Verbandsstruktur der Neuzeit – optisch untermalt mit leider nur noch spärlich vorhandenem Bildmaterial. Bei dieser Gelegenheit konnte sie allerdings eine schmerzhafte Lücke im Archiv des Verbandes (als dessen historischem Gedächtnis) schließen: Sie wies darauf hin, dass bei der Übersiedlung des FDH-Bundesverbandes (der damals, 1979, noch „Deutsche Heilpraktikerschaft e. V.“ hieß) aus der Münchner Giselastraße nach Düsseldorf viele Akten des bayerischen Verbandes, die in einem gemeinsamen Archivkeller mit den Archivalien des Bundesverbandes untergebracht waren, mit übersiedelt wurden. Und unter großem Beifall des gesamten Auditoriums sagte der jetzige Präsident des FDH, Peter Zizmann, die Rückführung der Unterlagen des Landesverbandes zu. Von den Anwesenden wurde dies mehr als nur symbolhaft als ein deutliches Zeichen empfunden, dass sich der Verband bei aller Modernität und Funktionalität, welche das neue Domizil ausstrahlen, zu seiner Geschichte bekennt. Zur Eröffnung ließ die Architektin, Valerie Kubierschky – unterlegt mit Vorher-Nachher-Bildern – die Umwandlung des marode gewordenen Zwei-Stockwerke-Baus in ein Haus mit lichtdurchfluteten Hörsälen, modern ausgestatteten Seminarräumen und funktionsgerechten Arbeitsplätzen der Geschäftsstelle Revue passieren. Damit konnten sich alle überzeugen, dass diese Renovierung von Grund auf überfällig war.
 

„Schlüsselübergabe“ der Architektin
Abt Odilo, Fürbitte der Schüler
Geselliges Beisammensein


„Ein wichtiges Anliegen ist es uns“ – betonte Ursula Hilpert-Mühlig – „dass die Arbeit unseres Verbandes und unserer Berufsfachschule unter dem Schutz jenes Schöpfergeistes steht, dem wir unser Leben und die Gesetzmäßigkeiten der Natur verdanken“. Deshalb segnete Odilo Lechner, Abt von St. Bonifaz und Kloster Andechs, der dem Namensgeber unserer Schule, Josef Angerer, in Freundschaft verbunden war, die neuen Schul- und Geschäftsräume, nachdem von Seiten der Schüler- und Kollegenschaft Fürbitten vorgetragen worden waren. Und so wurde aus der kleinen Feier im wahrsten Sinne eine Einweihung. Der Nachmittag ging dann zwanglos über in ein geselliges Beisammensein mit kleinem Buffet und der Möglichkeit, die neuen Räume zu besichtigen. In den kollegialen Gesprächen fanden die in einem bewundernswerten Teamwork erbrachten Leistungen einhellige Anerkennung, und das zeigte ganz spontan, dass das neue „Zuhause“ als „Haus der bayerischen Heilpraktiker und Heilpraktikerinnen“ angenommen worden ist.

Christian Ullmann