Heilpraktikerschule Josef Angerer
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 Gesetzeslage

 

Der Beruf des Heilpraktikers/der Heilpraktikerin ist einmalig auf der Welt.
Historisch bedingt gibt es ihn als freien Heilberuf (mit arztähnlichen Befugnissen) nur in Deutschland.
Die Berufsbezeichnung „Heilpraktiker/in“ ist geschützt und an die Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung gebunden.

Gesetzliche Grundlagen sind Art. 12 Grundgesetz (das Recht auf freie Berufsausübung) sowie das Heilpraktikergesetz (HeilprG), das als Bundesgesetz in der gesamten BRD Gültigkeit hat.
Es definiert, was Ausübung der Heilkunde ist und dass man dazu einer Erlaubnis bedarf.

Die Durchführung des Gesetzes regelt eine sog. Durchführungsverordnung (HeilprGDV), auch diese ist Bundesrecht. Hier sind die Voraussetzungen der Erlaubniserteilung formuliert, z.B. dass es zur Erteilung einer Heilkundeerlaubnis einer Kenntnisüberprüfung bedarf, wer diese vornimmt und wie sie auszugestalten ist.

Der Vollzug des HeilprG und die Umsetzung seiner Durchführungsverordnung ist hingegen Länderrecht. Das heißt, jedes Bundesland bestimmt z.B. das Verfahren und den Inhalt der Überprüfung selbst. Damit bundesweit eine einheitliche Überprüfung möglich ist, haben sich die Länderministerien auf sog. Leitlinien für die Überprüfung von Heilpraktikeranwärtern geeinigt.
Der Vollzugserlass von Bayern ist nachfolgend aufgeführt.

   
 

Gesetz über die berufsmäßige Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung
(Heilpraktikergesetz - HeilprG)

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Durchführungsverordnung zum Heilpraktikergesetz

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Vollzug des Heilpraktikergesetzes
Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit

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